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Gemenide Wierzbinek
Die Gemeinde liegt im nördlich-östlichen Teil des Kreises Konin. Sie umfasst eine Fläche von 148 km² und hat 7 700 Einwohner. Es ist also eine Gemeinde mit ziemlich großer Bevölkerungsdichte. Sie teilt sich in 25 Schultheißämter. Die Gemeinde grenzt an die Kujawsko-Pomorskie-Wojewodschaft und an die großpolnischen Gemeinden Skulsk, Slesin, Sompolno und Babiak. Natürliche Grenzen der Gemeinde bilden der Wartha-Gop³o-Kanal, der Fluß Noteæ und der Noteæ-Kanal mit den Wiesen. Die Gemeinde liegt an einer turistischen Strecke Licheñ - Ciechocinek - Inowroc³aw. Die Gemeinde liegt auf Gebieten, wo die Archäologen die Spuren menschlicher Ansiedlungen aus der Bronzezeit entdeckt haben.Eine Legende sagt, dass im Dorf Noæ der Piast der Wagner geboren ist. Noæ, ein königliches Eigentum, besaß im XVI. und XVII. Jahrhundert die Stadtrechte. Sein Namen, früher Noteæ, stammt von dem Mündungnamen eines Flusses in den Wartha-Gop³o-Kanal. Über Jahrhunderte war Wierzbinek, ähnlich wie andere Ortschaften in der Gemeinde, ein typisches Dorf. Während des Januar-Aufstandes wirkten hier die Aufständischen, die auch hier in mehreren Schachten und Gefechten gegen russische Armeetruppen gekämpft haben.Zu den Schlachten kam es bei Nowa Wie¶ (Kujawy), Ignacewo (Gemeinde Sompolno), Brdów (Kreis Ko³o). Demgegenüber ist Sadlno ein Heim der Pomians, eines starken Geschlechts, das durch ausgeübte Posten mit östlichen Großpolen sehr verbunden war. Zu den wichtigsten historischen Denkmälern gehören: die in den Jahren 1855 - 1856 erbaute neogotische Kirche in Sadlno, neogotische Kirchen in M±koszyn und Braniszew aus dem Anfang des XX. Jahrhunderts und auch Paläste - in Wierzbinek aus der Mitte des XIX. Jahrhunderts mit dem umliegenden Park wie auch in Raciêcin aus der Wende des XIX. zum XX. Jahrhundert auch mit einem Park. Die den Wartha-Gop³o-Kanal entlang gelegene Gebiete sind an den Gop³o-Landschaftspark angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die Gemeinde eine große Mühe gegeben, den Korbweideanbau wieder zurückzuholen (davon stammt der Namen Wierzbinek) und die Korbwarenproduktion in der Gemeinde wieder zu verbreiten. Diesem Ziel diente jährliche Korbwarenmesse "Salix“, die eine überregionale Bedeutung hat. Die Wirtschaft der Gemeinde stützt sich auf die Landwirtschaft. Die landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst 10 500 ha, davon 82,5 % Ackerboden, 16 % Wiesen und Weiden, 1,3 % Obstgärten. Man baut hier viel Roggen und Kartoffel an, nicht fremd sind auch Weizen, Zuckerrüben, Gemüse und Kräuter. In der Tierproduktion dominiert der Vieh- und Schweinezucht. In der Gemeinde gibt es 1 300 individuelle Bauernhöfe. Grundlage für ihre Existenz ist die Landwirtschaft und Dienstleistungen. Die Gemeinde hat eine große Tradition im Anbau von Majoran, Thymian, Minze, Tomaten, Blumenkohl, Zwiebel. Außer der Landwirtschaft arbeiten 145 gewerbetreibende Einheiten, die knapp 500 Mitarebeiter beschäftigen. |